Mamei's Blog

17. November 2009

Rückflug Ticker

alle Zeiten sind Lokalzeiten

04.45 Las Vegas: Wir sind aufgestanden

05.30 Las Vegas: Frühstück (nur Kaffee und den Rest vom Panetone)

06.20 Las Vegas: Abfahrt vom Oasis RV Park


06.40 Las Vegas: Einchecken - 2 kg Uebergepäck kein Problem. Der kleine Koffer erhält "heavy" Etikette

06.55 Las Vegas: TSA Kontrolle - Abschied kurz und heftig


07.10 Las Vegas: Blogger zurück im Genty (etwas fehlt hier !)

08.04 Las Vegas: AA258 ist abgeflogen

15.50 New York: AA258 ist gelandet

17.14 New York: AA64 ist abgeflogen

06.36 Zürich: AA64 ist gelandet

08.15 Zürich: Marianne hat eben angerufen. Sie hatte einen guten Flug. Sie ist wieder zu Hause. Alles ist ok.

Abschied von USA - Flug zurück in die Schweiz

Heute ist der letzte Tag unserer gemeinsamen Reise. Marianne fliegt zurück in die Schweiz. Die Fluginformationen:

07.50 AA258 LAS-JFK (Ankunft 16.00)
17.25 AA64 JFK/ZRH (Ankunft Mittwoch 07.10)

Gute Reise

16. November 2009

Red Rock Canyon - tschüss USA

Während der ganzen dreimonatigen Reise hat Marianne von jedem Ort einen Stein (oder mehrere) mitgenommen. Beim Packen mussten wir feststellen, dass davon nur wenige ihren Weg in die Schweiz finden werden. Die übrigen Steine wollten wir aber nicht einfach entsorgen. Wir haben deshalb heute einen Ausflug in den Red Rock Canyon gemacht und beim "White Rock" damit ein Steinmannli oder besser ein Steinhüfeli gebaut. Viele von unseren Erinnerungen hängen an diesen Steinen. Nun sind sie vereint an einem schönen Ort (Pos: 36.17344N 115.4779W).

Der Red Rock Canyon ist übrigens heute eine "National Conservation Area". Dies bedeutet, eine bessere, professionelle Wartung, ein modernes Visitors Center (noch im Bau) und mehr Parkplätze. Letzteres ist auch unbedingt nötig, waren doch heute sämtliche Parkplätze besetzt. Ein weiterer Vorteil ist, dass der National Park Pass hier nun auch gültig ist und wir nicht mehr extra bezahlen müssen. Die Qualifikation als National Conservation Area bedeutet auch, dass hier absolut nichts mehr gebaut werden kann (ausser zum Park gehörende Immobilien).

Auf dem Heimweg haben wir noch ein paar Burros (Wildesel gesehen). Die haben uns aber ignoriert. Der Red Rock Canyon ist nach wie vor sehr schön und der Tag war ein sehr schöner Abschluss unserer Reise und ein Abschied von Marianne von USA. Tschüss USA.

Die Föteli von heute gibt es hier.

Pos: 6.03906N    115.1799W    Las Vegas, NV        2'249 ft

11. November 2009

Hoover Dam & Lake Mead

Gestern haben wir berichtet, dass es keinen täglichen Blog mehr gibt und heute haben wir wieder einen. Weil der Wetterbericht für Donnerstag schlecht war, haben wir heute kurzentschlossen einen Ausflug zum Hoover Dam und Lake Mead unternommen.

Am Montag sind wir ja mit dem Genty dort oben schon vorbeigefahren. Wir hatten aber nicht so richtig Gelegenheit die Brücken-Baustelle zu besichtigen. Heute haben wir den Jeep auf der Arizona-Seite parkiert (hier kosten die Parkplätze nichts) und sind zu Fuss zum und über den Damm spaziert. Es waren sehr viele Leute mit dem gleichen Ziel anwesend.


Zu berichten gibt es, dass der Lake Mead wieder weniger Wasser hat (bei jedem Besuch ist der Pegelstand etwas tiefer als beim letzten) und dass der Brückenbogen fertig betoniert ist, die senkrechten Streben schon sehr weit fortgeschritten sind und sogar der eigentliche Strassenteil schon etwa zu Hälfte gebaut ist. In ein bis zwei Jahren dürfte das Bauwerk fertig sein.

Danach haben wir noch den Abstecher in die Lake Mead National Recreation Area unternommen. Die erste Marina ist noch in Betrieb, musste aber über die letzten Jahre mehrmals nach unten versetzt werden.

Die zweite Marina ist schon seit ein paar Jahren nicht mehr aktiv, weil einfach das Wasser fehlt. Der Seitenarm des Sees ist dort so flach, dass der aktuelle Pegelstand tiefer liegt als der Seegrund. Die Bootsrampe führt deshalb in eine Kiesgrube. Die Gebäude sind weitgehend nicht mehr benutzt und die Besucher, Böötlifahrer, etc. fehlen. Dafür hat sich ein Rudel Wölfe dort niedergelassen. Schon nach kurzer Zeit haben wir sechs von ihnen auch gesehen und sogar fotografieren können.


Nach diesem Erlebnis sind wir via Lake Las Vegas nach Hause gefahren. Die Temperaturen sind übrigens in Las Vegas zur Zeit relativ tief, heute nie mehr als 70 Grad (21C).

Die Föteli von heute sind hier abgelegt.

10. November 2009

Noch eine Woche

Heute in einer Woche fliegt Marianne schon wieder nach Hause. Wir verbringen die letzten paar Tage hier in Las Vegas noch mit retablieren, packen, Souvenirs sortieren, putzen, einkaufen und ein paar kleineren Ausflügen.

In den nächsten Tagen gibt es keine täglichen Blogs mehr. Wir haben über die letzten 3 Monate fast 80 Blogs und Hunderte von Föteli produziert. Wir hoffen, dass wir dem Einen oder Anderen damit eine Freude bereiten konnten. Auf allfällige Kommentare würden wir  uns freuen, z.B. per email.


Pos: 36.03906N    115.1799W    Las Vegas, NV        2'249 ft

Zurück in Las Vegas

Auf dem RV Park gibt es Strom und Wasser, der Platz hat aber keinen Abwasser-Anschluss. Unsere Tanks sind randvoll und wir mussten zuerst einmal "dumpen". Mit leeren Abwassertanks sind wir dann gegen Mittag losgefahren. Noch eine Weile auf der Route 66, dann Via Kingman führte die Strecke weitgehend durch die Wüste in Richtung Las Vegas.

In den Bergen um Hoover Dam ist immer noch eine riesige Baustelle, wird hier doch die neue Brücke hoch über dem Colorado River gebaut. Die Brücke selbst ist weiter gewachsen und der Brückenbogen ist mittlerweile in der ganzen Länge fertig gebaut. Die Anschluss-Strasse auf Nevada Seite ist schon seit längerer Zeit fertig. Auf der Arizona Seite wird jetzt heftig gebaut, damit alles recht- und auch gleichzeitig fertig wird.

Am späten Nachmittag sind wir dann im Oasis Las Vegas RV Resort angekommen, wo wir einen Platz auf der Westseite des Parks gleich an der Autobahn zugewiesen bekamen. Mal sehen, wie wir mit dem Lärm zurechtkommen.

Die Föteli von heute gibt es hier.

Pos: 36.03906N    115.1799W    Las Vegas, NV        2'249 ft

8. November 2009

Diamond Creek

Grand Canyon einmal anders

Den Grand Canyon wollten wir auf dieser Reise eigentlich nicht mehr besuchen. Kurzfristig haben wir uns dann doch entschlossen, den Grand Canyon noch einmal zu zu sehen, diesmal aber von unten.

Wir haben vorgestern im Internet die wenig bekannte und befahrene Piste durch den Diamond Creek entdeckt.. Weil der ganze Weg durch die Hualapai Indian Reservation führt, muss dafür eine Bewilligung des Indianer-Häuptlings eingeholt werden. Seinen Vertreter haben wir in der Lodge in Peach Springs gefunden. Für $15 pro Person hat er uns diese Bewilligung gerne erteilt.

Eine gut ausgebaute Piste führt gleich nördlich der Ortschaft Peach Springs in den Diamond Canyon. Der Diamond Creek führt im Moment kein Wasser, hat aber in den letzten paar Millionen von Jahren einen schönen Seiten-Canyon zum Grand Canyon in die Felsen eingeschnitten.

Die Piste (teilweise Wellblech) führt über 19 Meilen von 5'600 ft auf unter 2'000 ft durch diesen Canyon. Am Anfang noch ziemlich breit, wird das Tal immer enger und die letzten zwei Meilen sind Piste und Creek sogar im gleichen Bachbett. Glücklicherweise führt der Creek erst hier etwas Wasser, aber nur so viel, dass mit Geländefahrzeugen trotzdem bis zum Colorado River gefahren werden kann. Nach den letzten Kurven wird es dann plötzlich wieder offen und man hat den Colorado River erreicht. Ein ganz tolles Erlebnis.
Es gibt hier  einen grösseren Platz und sogar ein paar Picknick-Tische. In der  Saison wird dieser Platz von kommerziellen Tour-Organisatoren und River-Rafting-Firmen benützt. Heute war es aber sehr ruhig. Wir verweilten über eine Stunde an diesem besonderen Ort 1200 Meter unter dem South Rim. (Pos:  35.7658N 113.3731W)

Auf dem Heimweg ist uns sogar noch ein ganzes Rudel Rehe über den Weg gelaufen.

Die Föteli von heute gibt es hier

 Pos: 35.51628N     113.21930W    Peach Springs, AZ    5'577 ft

7. November 2009

Grand Canyon Caverns

Wir haben uns entschlossen, der Route 66 zu folgen. Dieser Teil der Route 66 ist das längste zusammenhängende Stück, das noch in Betrieb ist. Seligman ist der "Geburtsort" der Route 66 (Mother of all  roads).
Seligman ist nur ein kleines Nest. Die wenigen Souvenirshops und Beizen am Strassenrand funktionieren gleichzeitig als "Freiluft-Museum". Lassen wir hier die Bilder sprechen.


Nach weniger als 40 Meilen haben wir dann "Grand Canyon Caverns" gefunden. Motel, Restaurant, Höhlensystem und RV Park bilden seit über 50 Jahren in der Wüste eine kleine Oase. Hier haben wir bereits wieder Rast gemacht und bleiben für zwei Tage.

Am Nachmittag haben wir eine geführte Tour in die "Caverns" unternommen. Mit $15 pro Nase war der Eintritt allerdings sehr hoch. Wir wollten es trotzdem wissen. Während 45 Minuten hat unser Führer Jerry (wir haben ihn nachher Trudy Gerster genannt) uns a) die Höhle gezeit, b) fast im Laufschritt über 1 km Gänge geführt, c) ununterbrochen geredet, d) ununterbrochen versucht lustig zu sein und e) uns die wenigen Sehenswürdigkeiten hervorgehoben. Tourist-Trap ! Wir betrachten die Eintrittsgebühr als Entwicklungshilfe für die etwas heruntergekommene Gegend.

Am Abend haben wir ein schönes grosses T-Bone-Steak grilliert und mit Salat zum Znacht gegessen. Heruntergespült haben wir das Ganze mit einer Flasche Robert Mondavi. Wir haben noch oft über Trudy Gerster gelacht.

Die Föteli von heute gibt es hier.

Pos:  5.51628N     113.21930W    Peach Springs, AZ    5'577 ft

6. November 2009

Von Camp Verde nach Seligman

Von Camp Verde sind wir heute Richtung Norden weitergefahren. Wir haben statt der problemlosen aber auch fantasielosen Autobahn die Route quer durchs Land gewählt. Die Strecke bis Cottonwood kannten wir ja schon. Von dort sind wir durch ein grösseres Neubaugebiet auf der 89A gefahren.


Als die Strasse nach einer Kreuzung etwas anstieg, sahen wir uns plötzlich mit einem Schild "Trucks over 50ft not allowed" konfrontiert. Wir haben schon öfters solche und ähnliche Tafeln gesehen, meistens stand da aber "not recommended". Da ein Polizist mit Streifenwagen auch noch dort stand, mussten wir wohl oder übel zumindest einmal anhalten. Per äxgüsi haben wir diesen Polizisten dann gefragt, was hier  Sache sei und wir haben zur Antwort erhalten, dass die Strecke sehr kurvenreich und mit vielen Haarnadelkurven bestückt sei. Eine andere Strecke zu fahren war von hier aus nur mit grossem Umweg möglich. So haben wir unser Gefährt halt von 61 auf 40 ft verkürzt und Marianne ist mit dem Jeep hinter dem Genty hergefahren.


Was nun kam, war eine der abenteuerlichsten und sehenswertesten Strecken unserer bisherigen Reise. Die ehemalige (und heute dank Tourismus wieder aktivierte) Ghost Town Jerome war über eine enge, kurvenreiche Strasse erreichbar. Die Strasse durch die ehemalige Minenstadt waren so eng, dass jede Fahrtrichtung durch eine andere Gasse führte. Nach dem Dorf folgte gleich noch ein Pass auf über 7'000 ft mit wieder vielen engen Kurven.

Die Fahrt war sehr interessant und abenteuerlich, aber wir haben sie ohne negativen Folgen geschafft. Der einzige Nachteil war, dass wir beide mit Fahren beschäftigt waren und deshalb kein einziges Föteli schiessen konnten.(Fötelis von anderen gibt es im hier oder auch hier)  Erst nach 15 Meilen konnten wir den Jeep wieder anhängen. Fast wären wir von dort mit dem Jeep nochmals zurückgefahren, gelohnt hätte es sich auf jeden Fall, aber wir sind weitergezogen.

Durch abwechslungsreiche Landschaft haben wir dann die I-40 bei Ash Fork erreicht. Auf der gegenüberliegenden Seite führte die old route 66 parallel zur Autobahn und wir haben diese Strecke gewählt. Bei einem Stop bei einer der Attraktionen haben wir  dann festgestellt, dass die Bremsleitung vom Genty zum Jeep wieder los war. Der genau gleiche Unfall wie vor zwei Wochen war nochmals passiert. Es war gerade noch Zeit, telefonisch die Teile zu bestellen. (Wir wissen ja mittlerweile wie das geht). Bis Las Vegas fahren wir aber jetzt halt ohne Anhängerbremse.

Auf der Route 66 haben wir dann ein Plätzli gefunden, wo wir die Nacht verbringen werden. Dank unserer Satelliten-Schüssel haben wir ja auch hier Internet-Anschluss. Wir sind wieder auf 5'800 ft, deshalb ist es abends kühl und die Diesel-Heizung ist schon in Betrieb.


Ein paar Föteli von heute hat es hier.

Pos. 35.27958N     112.69920W    boondocking        5'767 ft

5. November 2009

Montezuma Castle & Old Town Cottonwood

Heute war ein Besuch von Montezuma Castle National Monument auf dem Plan. Kurz nach Mittag sind wir also dorthin gefahren. Das Monument befindet sich nur ein paar Meilen von unserem RV Park entfernt. Ein kleines Visitors Center und ein 800m langer Rundgang vorbei an der gut erhaltenen Ruine ist das was der "Park" zu bieten hat. Der Spaziergang unter grossen Platanen (Arizona Sycamore) war aber sehr beruhigend. Auch die Temperatur war angenehm.

Nach einer Stunde waren wir aber durch und wir überlegten, was  wir mit dem angefangenen Nachmittag noch unternehmen könnten. Auf vielseitigen Wunsch einer Einzigen beschlossen wir, noch die Old Town von Cottonwood zu besuchen.

Die Ortschaft ist nur 15 Meilen entfernt und die "Old Town" haben wir ohne weitere Hilfe sofort etwas ausserhalb von Cottonwood gefunden. Ein paar restaurierte ältere Gebäude: Coffee Shops, Restaurants, Souvenirshops, eine uralte (renovierte) Tankstelle, ein Rock-Shop und zahlreiche Antiquitäten-Läden bilden die "Old Town".

Der Besuch war sehr angenehm, weil fast keine Leute da waren. Wir haben längere Zeit in einem der Antiquitäten-Läden herumgeschnüffelt und unter den Tausenden von Artikeln auch ein paar Sachen für uns gefunden. Auch im angrenzenden Uhrenladen haben wir uns längere Zeit mit dem coolen Typen dort unterhalten. Er hatte vorwiegend amerikanische Wanduhren (Pendulen) und amerikanische Taschenuhren im Angebot, aber auch eine Gruppe Kukuksuhren und Fantasie-Uhren waren feil.

Auf dem Heimweg haben wir dann noch einmal den Sonnenuntergang hinter der immer noch riesigen Rauchfahne des Waldbrandes betrachtet und natürlich auch fotografiert.

Die übrigen Föteli von heute gibt es hier.


Pos: 34.61238N     111.86410W    Camp Verde, AZ        3'276 ft

4. November 2009

Red Rock Country

Die Gegend um Sedona wird auch Red Rock Country genannt, wahrscheinlich weil hier viele rote Sandsteinformationen vorkommen. Von unserem Standort in Camp Verde ist es nur eine kurze Distanz dorthin. Heute haben wir also diesen Ausflug unternommen. Nach 15 Meilen auf Autobahn und Nebenstrasse haben wir uns im Visitors Center informiert.


Vom Visitors Center führt eine vielbefahrene Nebenstrasse via die Ortschaft Oak Creek nach Sedona. Beide Ortschaften sind von roten Felsformationen umgeben. In den Ortschaften hat es viele Hotels, Motels, Boutiquen, Gallerien und viele tolle Villen. Vermutlich wohnen hier nicht die ärmsten Amis.

An verschiedenen Outlooks und Trailheads haben wir uns die Gegend etwas angesehen und sind auch auf den einen und anderen Hoger gestiegen um zu fotografieren. Wie schon oft sieht die Gegend in Natura schöner aus als auf unseren Schnellschuss-Fotos. Die Formationen "Cathedral Rock" (soll die meistfotografierte Attraktion in Arizona sein), "Bell Rock" und "Snoopy Rock" ziehen viele Touristen an. Wenn man aber, wie wir, schon so viele Sandstein-Formationen gesehen hat, sind diese Attraktionen nicht mehr so wahnsinnig cool.

Die Föteli von heute gibt es hier.

Pos: 34.61238N     111.86410W    Camp Verde, AZ        3'276 ft

3. November 2009

Von Phoenix nach Camp Verde

Heute haben wir die Zelte (!) in Phoenix wieder abgebrochen und sind etwas nach Norden weitergefahren. Die ganze Strecke war auf der Autbahn (80 Meilen). Wir sind dabei fast 2'000 ft gestiegen. Schon auf halbem Weg haben wir ein grosses Buschfeuer am Horizont gesichtet. In Camp Verde sind wir auf der anderen Seite und die Rauchfahne sieht ziemlich imposant aus von hier.

Wir sind auf dem Distant Drum RV Resort gut eingerichtet. Den Rest des Nachmittags haben wir mit erkunden der Gegend verbracht. Dabei sind wir auf ein Weingut gestossen, wo wir für $10 5 Weine degustieren konnten. Obwohl die Flaschen mit 30 - 50$ verkauft werden, haben wir den Wein eher als "Essig" oder Fusel taxiert (.. und wir waren beide dieser Meinung).

Ein paar Föteli von heute gibt es hier.

Pos: 34.61238N     111.86410W    Camp Verde, AZ        3'276 ft

2. November 2009

Lake Pleasant


Heute Montag wollten wir noch etwas in der Gegend von Phoenix ansehen. Unsere Wahl fiel auf den Lake Pleasant Regional Park. Lake Pleasant ist ein relativ grosser Stausee mit einer kommerziellen Marina und dem Regional Park mit vielen Rastplätzen und Campsites. Vermutlich ist dieser Park am Wochenende frequentiert. Heute waren wir fast allein, nebst den Campern, die dort noch Ferien machen.

Zuerst haben wir den Park mit dem Auto abgefahren. Das Visitor Center war leider wegen einem Meeting geschlossen. Dann haben wir eine der beschriebenen Wanderungen unternommen. Bei 85 Grad Hitze waren wir froh, dass diese nur knapp eine Stunde dauerte. Ein schöner Weg führte über ehemalige Lavafelder und zwischen verschiedenen, zum Teil sehr hohen, Kakteen zu einem Steg, wo im Frühling, wenn das Wasser steigt, dieser auf dem Wasser schwimmend den Fussgängern eine Brücke bildet. Wahrscheinlich kann dort auch gefischt werden. Heute war der Seitenarm des Sees aber komplett trocken und das Wasser war nur in der Ferne zu sehen.

Ausser vielen Eidechsen und Vögeln haben wir keine Tiere gesehen, auch die Burros (wilde Esel), die es hier geben soll, nicht. Die Föteli von heute gibt es hier.

Pos: 33.68674N     112.11800W    Phoenix, AZ

1. November 2009

Downtown Phoenix

Nach dem üblichen Ritual mit Frühstück, Sonntagszeitungen und Sonntags-Fernsehen am Vormittag, haben wir am Nachmittag einen Ausflug in die Innenstadt von Phoenix unternommen. Es war heute 85 Grad (30 Celsius) aber trockene Wärme. In der Innenstadt gab es nicht viel Verkehr. Eine eigentliche Altstadt gibt es nicht. Im Chase Field (grosse Sportarena) findet heute abend eine Basketball Partie statt und am Nachmittag waren schon ein paar Fans zu sehen.

Viele der Hochhäuser sind sehr modern und zahlreiche ältere sind gerade in Renovation. Viele Gebäude sind Teil von der Universität, aber auch einige Theater und das Convention Center sind hier untergebracht. Sehr gut gefallen hat uns die St. Mary's Basilica, wo gerade ein Konzert war. Wir haben dort eine Weile schöner Musik und Gesang zugehört.

Insgesamt ein interessanter zweistündiger Spaziergang. Die Föteli davon gibt es hier.

Pos: 3.68674N     112.11800W    Phoenix, AZ        1'387 ft